Clubhistorie TC Schwarz-Weiß
Fundquellen: Stadtarchiv Montabaur und clubeigene Unterlagen, zusammengestellt von
Werner Roth und Helmut Piwowarsky
1898
Gründung des Tennisclub Schwarz-Weiß als Verein; 17. September.
Lawn-Tennisturnier des Vereinigten Tennisclubs des Unterwesterwaldes u.a. Ehrenkonkurrenz-Match: TC Selters - TC Montabaur.
1903
23. August. Lawn- Tennis- Wettspiele auf dem Jugendspielplatz (Sportplatz) an der Koblenzer Straße in Montabaur um das von der Kaiserin Auguste Victoria gestiftete Bild ihrerselbst und der Prinzessin Louise. An den Wettkämpfen nahmen Spielerinnen und Spieler u.a. der Tennisclubs aus Selters, Sayn, Montabaur teil. Einnahmen aus der Veranstaltung: 1.516,27 Mark, die für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt wurden.

1904
Erhebung einer Abgabe in Höhe von 10 Pfg. von den Spielenden
pro Spieltag für die besondere Pflege des Tennisfeldes.
1905
Planung und Bau eines zweiten Tennisplatzes
im Bereich des Jugendspielplatzes.
1908
15. September: Tennisfest auf der Tennisanlage an der Zehntscheune (Schloss).
Damalige Vorsitzende Frau Dr. Spies.
1912 1913
Erwähnung von Tennis-Wettspielen Widerspruch der Clubmitglieder wegen
von hiesigen und von auswärtigen Clubs der beabsichtigten Einziehung eines
auf dem Jugendspielplatz Tennisplatzes (Gymnasialplatz)
und dem Tiergartengelände am Jugendspielplatz hatte Erfolg.

1914 - 1919
Kein Spielbetrieb. Die Tennisplätze am Sportplatz verkamen und wuchsen zu.
1920
Teilnahme einer Montabaurer Mannschaft am erstenTennisturnier nach dem Kriege in Hachenburg
1922
Der von der amerikanischen Besatzungsmacht im Jahre 1920 errichtete Tennisplatz im Tiergartengelände wurde ab 1922 dem Tennisclub zur Verfügung gestellt. Im gleichen Jahr wurden durch die Stadt Montabaur 2 Tennisplätze zwischen der Heilig-Kreuz-Kapelle und dem Sportplatz Koblenzer Straße errichtet. Die Aufbauten des Tiergartenplatzes fanden hier Verwendung. Der Tennisclub, dem die Plätze zur Verfügung gestellt wurden, übernahm deren Unterhaltung. Erstmaliger Beschluss über Clubstatuten.
1925
Gründung eines Interessenverbandes "Vereinigte Tennisclubs", Sitz in Montabaur, bestehend aus den Clubs Hachenburg, Koblenz, Selters, Ransbach und Montabaur. Änderung der Statuten und des Namens; fortan heißt der Club "Tennisclub Schwarz-Weiß Montabaur." Damaliger Vorsitzender: Dr. Gustav Wurm.
1926 - 1930
... waren die Aktivitäten des Clubs ausgefüllt mit vielen Turnieren und Freundschaftsspielen sowohl regional als auch überregional u.a. mit Vereinen aus Wetzlar, Gießen, Köln, Koblenz und Palmengarten Frankfurt/Main. Herausragend war 1927 das erste überregionale "Rhein-Lahn-Main-Westerwald-Turnier."
1930
Unser Mitglied Fritz Hermes, Jahrgang 1911,gewinnt den damals sehr begehrten Lahnpokal
gegen große Konkurrenz aus Gießen, Wetzlar, Hachenburg, Bad Ems u.a. Foto - Fritz Hermes

1931 - 1938
... waren die Tennisaktivitäten weitgehend eingeschränkt, so dass über erwähnenswerte Ereignisse keine Unterlagen vorliegen.
Ab 1934 hatte das Mitglied Josef Jung das Fachamt für "Tennis" im Reichsbund für Leibesübungen, Ortsgruppe Montabaur, inne.
1939 - 1945
... und in den ersten 2 Jahren nach
dem II. Weltkrieg wurde kein Tennis gespielt.
1948
Wiederbelebung des Tennissports. Der Club wurde auf Grund eines Dekrets der französischen
Besatzungsmacht eine Abteilung des TuS Montabaur.
1949
Die 2-Platz-Anlage an der Hl.-Kreuz-Kapelle wird wieder instand
gesetzt und im Anschluß ein Tennishäuschen errichtet.
1953
Der Club löst sich vom TuS Montabaur und wird wieder ein selbständiger Verein.
1954 - 1969
... bis Mitte der 60iger Jahre hatte der Club ca. 40 Mitglieder. In diesen Jahren fanden neben den obligatorischen Meden- und Poensgensspiele (Klasse B) viele Freundschaftsturniere u.a. mit den Tennisfreunden vom Oberhausener Tennis- und Hockey-Club, TC Hilden und Preußen Duisburg, TC Hachenburg und TC Trier statt. Eine Jugendmannschaft gab es nicht. Die Mitgliederzahl war auf 70 Spielerinnen und Spieler angewachsen.
1970
Andreas König hält über sein Büro etwa 40 Tennisinteressierte zusammen. Die beiden Plätze am Sportplatz Koblenzer Straße werden als unzureichend empfunden. Dr. Hans Busch wird Notar in Montabaur. Er hat Ende der 60iger Jahre als Präsident des TV Koblenz den Bau einer neuen Tennisanlage organisiert, nachdem der Verein seine alte Anlage durch den Bau einer Hochstraße verloren hatte. Er ist Spitzenspieler in Rheinland-Pfalz. Dr. Busch wird von König mit den Worten:“Sie schickt uns der Himmel“ in die Montabaurer Tennisgemeinde aufgenommen. Der Bau einer neuen Tennisanlage wird organisatorisch in Angriff genommen: Planung der Gesamtanlage und des Clubhauses, Vorbereitung des Abschlusses eines Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Montabaur über das Gelände im Wald, Beantragung der Finanzierungsmittel aus dem Goldenen Plan, usw. Dr. Busch schafft es u.a., dass ca. 30 Mitglieder gegenüber der mitfinanzierenden Volksbank Montabaur persönliche Bürgschaften übernehmen.
1972
Dr. Busch wird zum 1., Andreas König zum 2. Vorsitzenden gewählt.
1973 - 1976
Im Hinblick auf die geplante neue 6-Platzanlage im Wald am Hallenschwimmbad schließen sich eine größere Anzahl von Neumitgliedern dem Club an.
Mitgliederzahl 1973 = 115; 1974 = 135; 3/1976 = 196

1974
Eintragung des Tennisclubs Schwarz-Weiß Montabau e.V. mit 1.Vorsitzenden Dr.Busch und 2.Vorsitzenden Andreas König in das Vereinsregister. Beginn der Bauarbeiten
an der Waldplatzanlage. 
1976
Am 12./13. Juni offizielle Einweihung der neuenTennisanlage mit Umkleidegebäude und einem Clubraum.
Eine der schönsten Tennisanlagen Deutschlands mit hohem Freizeitwert war entstanden.

1977
Das Interesse am Tennissport wird immer größer, so dass sich
die Mitgliederzahl in einem Jahr auf 275 steigerte.
1978
Der Deutsche Tennisbund vergibt die "Großen Schomburgk"-Spiele = Ländermeisterschaft
der Seniorinnen (40 J.) nach Montabaur. An diesen Spielen vom 12.- 18. Juni nahmen die Ländermannschaften von Berlin, Schleswig-Holstein, Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saar
teil. Sieger: Rheinland-Pfalz-Saar.
Vom 20.-24. Juli kämpften 5 Ländermannschaften der Juniorinnen - Italien, Schweden,
Jugoslawien, Niederlande, Deutschland - auf der neuen Anlage um die Qualifikation für
die europäischen Meisterschaften (“Helvetia-Cup”)
Sieger: Deutsche Juniorinnen mit Claudia Kohde. Bundestrainer Michael Schönborn lobte
die neue Tennisanlage.
Rheinland-Pfalz-Saar-Mannschafts-Meisterschaften der Bambini. 2. Sieger: TC Montabaur:
A. Bargende, B. Eberhard, J. Meyer, A. Roth
Die Jahreshauptversammlung wählt Herrn Dr. Hans Busch für seine Verdienste um den Bau der neuen Clubanlage
zum Ehrenvorsitzenden des inzwischen 301 Mitglieder zählenden Vereins.
1. Vorsitzender wird Siegfried Krome.
1979
Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (Damen) - 
Großen Poensgen-Spiele - vom 30.6. - 1.7. auf der Anlage in
Montabaur. Teilnemende Länder: Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Rheinland-Pfalz-Saar, Sieger: Mittelrhein.
1981
Große Schomburgk-Spiele um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
der Senioren vom 5. - 6. September auf unserer Anlage; teilnehmende Länder:
Berlin, Baden, Rheinland-Pfalz, Saar, Sieger: Hamburg.
1981 - 1986
Hauptrundenspiele um den “NASPA-CUP” in Montabaur
1982
Erweiterung des Clubhauses durch Anbau einer Gaststätte
1983 - 1984
2. "Dowa-Cup" (Doris-Wagner-Cup)-Turniere mit hohem gesellschaftlichen
Stellenwert. Insgesamt 379 Mitglieder gehören dem Verein an.
1985
Erstes Dunlop-Sommer-Grand-Prix-Turnier der B-Kategorie
um den "Westerwälder-Cup" in Montabaur.
Preisgeld: 10.000,- DM. Sieger: Carl Uwe Steeb.
1986
Zweites Dunlop-Grand-Prix-Turnier der A-Kategorie Preisgeld: 20.000 DM.
Sieger: Hans-Dieter Beutel Gründung eines Sponsorenteams zur Förderung des Leistungstennis.
1986 - 1999
Schleifchenturnier zum Saisonabschluss um die Pokale der Volksbank Montabaur.
1987
Internationales Grand-Prix-Turnier um den Opel-Cup.
Preisgeld: 50.000 $. Der Sieger Niklas Kroon, Schweden,
erhält 30 Weltranglistenpunkte.
1988
Internationale offene Rheinland-Pfalz-
Meisterschaften um den Opel-Cup 1988. Preisgeld:
50.000 $, Sieger: Marcus Rackl (30 Weltranglistenpunkte).
1989
Internationale offene Rheinland-Pfalz-Meisterschaften
um den Mercedes-Cup '89 vom 3.-11.6.1989 in Montabaur.
Preisgeld: 50.000 $, Sieger: Sascha Nensel (30 Weltranglistenpunkte). Sonstige Teilnehmer: Petr Korda,
Karsten Braasch, Jens Wöhrmann, Christian Raducanu. Als Beobachter: Trainer Günter Bosch.

1989 - 1994
Ausrichtung des Verbandsgemeinde-Tennisturniers
1990
Erweiterung der Tennisanlage von 6 auf 8 Plätze. Einweihung am 14. Juni. Mitgliederzahl: 393

1991
Jugend-Rheinland-Meisterschaften vom 15. - 18. August 1991. Über 100 Teilnehmer.
Sieger AK I: Markus Wagner
1992 - 1994
Ausrichtung des BMW-Cup’s-International.
1992 - heute
Herausgabe der Clubzeitung
(1x) jährlich mit einer Auflage von ca. 600 Exemplaren
1993
Ausrichtung der Rheinland-Meisterschaften der Jungsenioren und Senioren.

1995
Ausrichtung der Rheinland-Meisterschaften Bereich
Jugend, Altersklasse I-III
1996
Dr.Busch ist Deutscher Meister Herren 60
1995 - 1997
Grundüberholung der Plätze 1-6. Einbau eines Wasserbehälters und
einer Regenwasserauffanganlage mit insgesamt 40.000 l Fassungsvermögen;
dadurch ergab sich eine Wassereinsparung von ca. 80 %.
1996 - 2004
Volksbank/Verbandsgemeinde-Tennistour-Endrundenspiele
von 22 Vereinen mit bis zu 300 Spielern in Vor- und Endrunde
aus den Verbandsgemeinden Montabaur, Wallmerod und Wirges.
1998
Ausrichtung des Bambini-Cups des TV Rheinland.
Anlässlich der Jubiläumsfeier "100 Jahre Tennis in Montabaur" erhält Dr. Hans Busch in Anerkennung seiner Verdienste als Funktionär und seiner sportlichen Leistung die goldenen Ehrennadel mit einem Brillanten des Vereins.

2000 2008
Dr.Busch ist Europameister im Doppel. Vollständige Neugestaltung der Sonnenterrasse
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2009 |
2010
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2010
Die Jungsenioren bauen den Parkplatz aus.
2010
Der Gewinner des 3. Westerwald Open ist Andreas Hörter
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2010 |

















